Freitag, Oktober 06, 2006

BloodRayne

Wie erwartet übler Schund vom talentlosen Uwe Boll...

Obwohl er viele Stars aus der "zweiten Reihe" wie Michael Madsen, Ben Kingsley, Michelle Rodriguez, Kristanna Loken, Meat Loaf und Billy Zane gecastet hat, kann der Film zu kaum einen Zeitpunkt als wirklich ernsthaftes Stück Film betrachtet werden.

Vielmehr handelt es sich bei "BloodRayne" um teuer produzierten Trash, der dank den Spezialeffekten von Olaf Ittenbach mit einigem Gekröse aufwarten kann. Hier darf sich Olaf mal wieder richtig austoben, wenn auch mit etwas angezogenerer Handbremse als in seinen eigenen Produktionen wie "Beyond the Limits" oder "Premutos".

Der "Film" krankt insbesondere an jenen Elementen, die die einzelnen Gore-Sequenzen zu verbinden trachten... die eigentliche Handlung. Diese ist wahrlich stümperhaft inszeniert und lässt den o.g. Protagonisen kaum Entfaltungsspielraum.

Leider kann man aber auch nicht nicht konstatieren, dass die Handlung zwar schlecht, dafür die Action aber solide inszeniert sei. Die Kämpfe wirken bisweilen insebsondere von Kristanna Lokken recht ungelenk und hölzern - ein bißchen Kampftraining hätte vorher sicher nicht geschadet und überhaupt scheint die Gute nicht mehr so frisch wie zu "Terminator 3"-Zeiten zu sein.

FAZIT: Zu aufwendig für eine Amateurproduktion, zu lächerlich für einen ernst gemeinten Film. Das Videothekengeld kann man verschmerzen, mit 3-4 Bier intus hätte er - trotz der erheblichen Defizite - wahrscheinlich etwas höher punkten können. 3/10