Ultraviolet
Ultraviolet ist schlecht. Richtig schlecht. Hier stimmt echt gar nichts.
Die Story: Total unausgegoren, da wurde wirklich nur die nötigste Zeit darauf ver(sch)wendet.
Schlechte Schauspieler: So langsam kann ich den kleinen Jungen aus Running Scared und X-Men III nicht mehr sehen. Der ist einfach zu sehr auf die Rolle des völlig aphatisch dreinguckenden, schweigsamen Junges festgelegt. Wahrscheinlich kann er einfach nicht schauspielern und muss deshalb immer die Klappe halten. Auch Milla Jovovich zeigt einmal mehr, dass sie eigentlich überhaupt nicht schauspielern, sondern nur nuttig und angestrengt in die Kamera schauen kann. Von den zaghaft eingestreuten Onelinern konnte ich ihr zudem keinen einzigen (in der OV) auch nur im Ansatz abnehmen. Irgendwie konnte ich dem dürren Gestell sowieso noch nie viel abgewinnen...
Die CGI/FX sind teilweise nur noch peinlich. Es gibt praktisch überhaupt keine real wirkenden Szenen, der Film sieht mehr wie ein Computerspiel aus... wie ein schlechtes Computerspiel. Weiterhin fährt der Film zugunsten des PG-13 Ratings mit einer dermaßen stark angezogenen Handbremse, dass es einfach nur noch unrealistischer ist. Bei einem geschätztzen Bodycount von ca. 1.000 und dem gleichzeitigen Ausbleiben expliziten Gores kann sich der Film einfach nicht entscheiden ob er brutal oder harmlos sein möchte.
Gegen den ganz hervorragenden "Equilibrium" und den überraschend guten "Aeon Flux" kann diese extrem nervige Aneinanderreihung von Videoclips überhaupt nicht bestehen. Auch in Erwartung eines no brainers konnte dieser Film zu keinem Zeitpunkt unterhalten geschweige denn überzeugen. Bestenfalls 2/10 für die teilweise ganz nette Musik und einer Handvoll (etwas) besserer FX. Verschwendetes Videothekengeld...

















