Silent Hill
Synopsis: Um ihre an einer rätselhaften Krankheit leidende schlafwandelnde Adoptivtochter zu heilen, macht sich die junge Mutter Rose (Radha Mtichell, "Mann unter Feuer") gegen den Willen ihres Ehemanns Christopher (Sean Bean) nach Silent Hill auf, eine scheinbar verlassene Geisterstadt, deren Namen ihre Tochter im Schlaf immer wieder erwähnt. Kaum in Silent Hill angekommen, verschwindet die Tochter bei einem Autounfall. Gemeinsam mit einer Motorrad-Polizistin kämpft sie sich fortan durch surreale und bedrohlich wirkende Gebäude und Kellersysteme. Doch je weiter sie in das Innere der Stadt vordringen, desto näher kommen sie auch dem dunklen Geheimnis von Silent Hill...Die Atmosphäre dieses neuen Christophe Gans Films ("Pakt der Wölfe", "Crying Freeman") ist unglaublich düster und bedrückend. Es gibt keine fröhlichen Momente und auch sonst nichts Erheiterndes zu vermelden, um dem Zuschauer eine Atempause zu gönnen. Die im Laufe des Films auftauchenden Einwohner und Monster von Silent Hill sind wahrlich keine Schönheiten, sondern i.d.R. recht ekelhaft inszeniert. Manche CGI-Effekte hätten durchaus Optimierungspotential, an anderer Stellen werden dafür wieder Maskenbildnerleistungen auf Referenzniveau erbracht.
Der schon vielfach disktuierte Härtegrad ist für eine FSK 16- Freigabe in der Tat beeindruckend. Inwiefern diese niedrige Freigabe mit der surrealen und realtiätsfremden Grundstimmung des Films begründet werden kann, wage ich zumindest in Frage zu stellen. Insgesamt wird zwar nicht viel gespratzelt, aber wenn, dann richtig. Es ist manchmal regellrecht befremdlich, welche Kuriositäten dem geneigten Zuschauer in Silent Hill vorgesetzt werden. Interessant könnte diesbezüglich auch eine Extended-Fassung sein, die eventuell zu einem späteren Zeitpunkt kommen könnte: "Sony Pictures Home Entertainment will release the love-it-or-hate-it Silent Hill on August 22nd [...]. Despite previous speculation, there will not be an extended version for now."
Silent Hill hinterlässt bei mir einen sehr gemischten Eindruck: Schockmomente wechseln sich mit teilweise aufkommender Langeweile kontinuierlich ab. In manchem Momenten wächst der Film über sich selbst hinaus, um in nächsten Moment den Rezipienten doch wieder zu enttäuschen. Ganz klar ein Film, den ich mir nochmal ansehen müsste, um ein abschließendes Urteil abgeben zu können. Vorläufige 6/10



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