Freitag, November 03, 2006

The Wind that Shakes the Barley



Gestern völlig unerwartet noch Freikarten für den Eröffnungsfilm des Zweiten Internationalen Filmfestivals Frankfurt (Cinestar Metropolis) geschenkt bekommen: „The Wind That Shakes the Barley", Gewinner des Goldenen Palme in Cannes.

Synopsis: The Wind That Shakes the Barley" erzählt die Geschichte des jungen Damien, dessen Mediziner-Laufbahn sich in letzter Sekunde in das hitzig-ungestüme Leben eines Revolutionärs verwandelt. Er schließt sich den Verbündeten seines Bruders Teddy an, die nach dem irischen Oster-Aufstand 1916 und der global ignorierten irischen Unabhängigkeit gegen die übermächtige britische Krone ins Feld ziehen. Bewaffnet und doch wehrlos, zahlreich und doch zu wenige, leidenschaftlich und doch verwundbar bündeln sie ihre Kräfte und treiben ihre einzige Chance, den Guerilla-Krieg gegen die Weltmacht, bis ins Inferno. Doch die Waffen, die gestern noch ihr Ziel trafen, sind am nächsten Tag schon verbraucht. Der zweifelhafte Friedensvertrag mit den Briten zerbricht nicht nur die Widerstandsbewegung, sondern sprengt auch die Brüder Damien und Teddy auseinander. Viel zu spät verstehen sie, dass der Gegner längst erkannt hat, wie er sich die individuellen Interessen der Aufständischen zu nutzemachen kann. Die radikale Konfrontation hat sich in innere und äußere Zerrissenheit aufgelöst – Damien und Teddy stehen sich im nun folgenden Bürgerkrieg als Todfeinde gegenüber und nur die Liebe zu Sinead scheint für Damien nichts an Reinheit eingebüßt zu haben…
Quelle: www.ifff.de

Authentisch inszeniert und fernab jeglicher Hollywood-Unterhaltung. Schwere Kost mit einigen abstoßenden Szenen, die einem durch Mark und Bein gehen. Sensationelle Schaupieler, tolle Landschaften, Geheimtipp! 8/10

Infos zum Film:
Regie: Ken Loach
Drehbuch: Paul Laverty
Land: UK/Irland/Italien/Deutschland/Spanien
Jahr: 2006
Dauer: 127 Minuten
Format 35mm, Farbe
Produktion SIXTEEN FILMS, London
www.sixteenfilms.co.uk
Darsteller: Cillian Murphy, Pádraic Delaney, Liam Cunningham, Orla Fitzgerald

Review auf Filmstarts.de

Infos zum Festival: www.ifff.de
Zweites Internationales Filmfestival Frankfurt, 2.11. - 12.11.06
5 Kinos, 11 Tage, 120 Filme aus 30 Ländern